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Sind Webvideos die Zukunft der Hochschullehre?

E-Learning, Vorlesungsaufzeichnungen und Inverted Classroom – die Lehre soll immer digitaler werden. Im Frühjahr 2019 veröffentlichte der Rat der Kulturellen Bildung eine Studie, die belegt, dass ein Großteil der Schülerinnen und Schüler YouTube für schulische Zwecke nutzt (siehe unten: Jebe et al. 2019). In einigen Jahren wird dieser Großteil an deutschen Hochschulen studieren. Was bedeutet der Leitmedienwechsel hin zu Onlineangeboten für die universitäre Lehre? Welche Implikationen hat die Digitalisierung der Lehre auf didaktische und technische Dimensionen der Hochschulbildung? Wie können Lehrveranstaltungen von Webvideos wie denen auf YouTube profitieren?

Da ich mich in meiner Promotion und auch sonst in meiner Arbeit weitgehend mit dem Thema „Lernvideos” auseinander setzte, bin ich von der HTGW Konstanz für einen Vortrag im Rahmen der dortigen Lehrwerkstatt eingeladen worden, über dieses Thema zu sprechen.

Hier findet ihr nun einen Mitschnitt des Vortrags und einen Auszug der dafür herangezogenen Literatur bzw. Quellen.
Das Video könnt ihr euch auch hier herunterladen: http://dx.doi.org/10.5445/DIVA/2019-885

Herangezogene Literatur (Auszug)

Brame, Cynthia J. 2016. „Effective Educational Videos: Principles and Guidelines for Maximizing Student Learning from Video Content“. CBE Life Sciences Education 15 (4). https://doi.org/10.1187/cbe.16-03-0125.

Buchner, Josef. o. J. „So gelingen Lernvideos | R&E-SOURCE“. Zugegriffen 29. Oktober 2018. https://journal.ph-noe.ac.at/index.php/resource/article/view/584.

Guo, Philip J., Juho Kim, und Rob Rubin. 2014. „How Video Production Affects Student Engagement: An Empirical Study of MOOC Videos“. In Proceedings of the First ACM Conference on Learning @ Scale Conference – L@S ’14, 41–50. Atlanta, Georgia, USA: ACM Press. https://doi.org/10.1145/2556325.2566239.

Jebe, Frank, Sebastian Konietzko, Margrit Lichtschlag, und Eckart Liebau. 2019. Studie: „Jugend/YouTube/Kulturelle Bildung. Horizont 2019“. Huyssenallee 78-80, 45128 Essen: Rat für Kulturelle Bildung e. V. https://www.rat-kulturelle-bildung.de/fileadmin/user_upload/pdf/Studie_YouTube_Webversion_final.pdf.

Kolås, Line, Hugo Nordseth, und Jon Hoem. 2016. „Interactive Modules in a MOOC“. In 2016 15th International Conference on Information Technology Based Higher Education and Training (ITHET), 1–8. Istanbul, Turkey: IEEE. https://doi.org/10.1109/ITHET.2016.7760707.

Mayer, Richard E. 2002. „Multimedia learning“. In Psychology of Learning and Motivation, 41:85–139. Academic Press. https://doi.org/10.1016/S0079-7421(02)80005-6.

Mayer, Richard E., und Roxana Moreno. 2003. „Nine Ways to Reduce Cognitive Load in Multimedia Learning“. Educational Psychologist 38 (1): 43–52. https://doi.org/10.1207/S15326985EP3801_6.

Merkt, Martin. 2015. „Didaktische Optimierung von Videos in der Hochschullehre“. e-teaching.org. https://www.e-teaching.org/etresources/pdf/erfahrungsbericht_2015_merkt_didaktische_optimierung_video.pdf.

Merkt, Martin, Anne Ballmann, Julia Felfeli, und Stephan Schwan. 2018. „Pauses in Educational Videos: Testing the Transience Explanation against the Structuring Explanation“. Computers in Human Behavior 89 (Dezember): 399–410. https://doi.org/10.1016/j.chb.2018.01.013.

Schmitz, Bernhard. 2001. „Self-Monitoring zur Unterstützung des Transfers einer Schulung in Selbstregulation für Studierende: Eine prozessanalytische UntersuchungSelf-Monitoring to Support the Transfer of a Self-Regulation Instruction for Students: A Process Study“. Zeitschrift für Pädagogische Psychologie 15 (3/4): 181–97. https://doi.org/10.1024//1010-0652.15.34.181.

Zimmerman, Barry J. 2002. „Becoming a Self-Regulated Learner: An Overview“. Theory Into Practice 41 (2): 64–70. https://doi.org/10.1207/s15430421tip4102_2.


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