Der Sommermonat (Sommer? Moment, es sollte Sommer sein?) August ist zu Ende. Grund genug für mich, hier einmal die wichtigsten Dinge zusammenzufassen, die mich im letzten Monat bewegt und beschäftigt haben. 

Beschäftigt

Wirklich beschäftigt hat mich das Projekt AMALEA, für das ich derzeit am ZML arbeite. Dabei erstellen wir gemeinsam mit dem Institut für Technik der Informationsverarbeitung am KIT einen Onlinekurs zum Thema „Machine Learning“. Als einer der wenigen Kurse (oder der Erste überhaupt?) ist dieser Kurs in deutscher Sprache gehalten und richtet sich einerseits an Studierende und gleichzeitig an Führungskräfte in Unternehmen, die erste Schritte im Bereich des maschinellen Lernens gehen wollen. In dem Kurs werden Grundlagen vermittelt und praxisnahe Übungen absolviert. Wer möchte, kann sich auf der Plattform des KI-Campus kostenfrei für den Kurs einschreiben und ab dem 20.09. loslegen!

Was habe ich nun aber gemacht, das mich daran so beschäftigt hat? Nun, seit Beginn 2021 wollten wir die insgesamt 24 Videos für diesen Kurs drehen. Aufgrund diverser Umstände hat sich unser Zeitplan etwas verzögert, sodass die komplette Postproduktion der Videos nun geballt in den August fiel – und damit meine Hauptbeschäftigung wurde. 

Dann heißt es Schneiden, Hintergründe einsetzen, Texteinblendungen wie Überschriften und Aufzählungen platzieren; Fotos und Symbole bzw. Piktogramme recherchieren, an den gewünschten Stil anpassen und in die Videos einfügen; Stellenweise Animationen entwerfen und umsetzen und natürlich alle Videos mit Farbkorrekturen und ein wenig Nachbearbeitung im Sound aufwerten. Bei so vielen Videos summieren sich auch kleine Arbeitsschritte schnell zu einem ganzen Berg an To Dos auf – aber ich bin froh, dass wir die Videos nun fertig haben. Und ich denke, dass sie sich sehen lassen können. Das abschließende Urteil darüber überlasse ich aber den Kursteilnehmer:innen von AMALEA.

Bewegt

Bewegt hat mich – im wahrsten Sinne des Wortes – die Weiterentwicklung meines Büros. Ich hatte Anfang des Jahres davon berichtet, dass ich mit großer Freude einen Stehschreibtisch-Aufsatz verwende. Seit Anfang August ist dieser Aufsatz nun einem kompletten, höhenverstellbaren Schreibtisch gewichen. Und ich muss sagen: Die stufenlose Einstellung macht echt einen großen Unterschied zu der Ausführung, die ich vorher hatte. Ich kann nun Zentimetergenau einstellen, wie hoch der Tisch sein soll, d.h. ich kann ihn z. B. auf folgende Situationen anpassen:

  • Normales Stehen mit Schuhen
  • Stehen ohne Schuhe (einen cm tiefer)
  • Stehen mit meinem Balance Board (knapp 7 cm höher)
  • Aufrecht sitzen
  • Lümmelnd sitzen (etwas tiefer)

Dazu kommt, dass ich für neu-Verkabelungen unter/hinter dem Schreibtisch selbigen einfach auf die maximale Höhe fahre und ganz bequem an alle Kabel rankomme. Der zweite große Vorteil eines höhenverstellbaren Tischs ist, dass ich endlich auf voller Fläche Platz habe – früher hatte ich im Stehen nur Tastatur, Maus und vielleicht ein Glas Wasser in Reichweite. Alles andere lag „eine Ebene tiefer“ – das gehört jetzt (endlich!) der Vergangenheit an. So macht Arbeiten auf jeden Fall mehr Laune!

Und nun blicke ich zwei Wochen Urlaub entgegen, um dann im September mit den nächsten größeren Vorhaben voll durchzustarten.