Hier kurz das, was mich im September bewegt und beschäftigt hat:

AMALEA

Once again; Endspurt an unserem Onlinekurs „AMALEA – Angewandte Machine Learning Algorithmen“, der nun endlich auf dem KI-Campus verfügbar ist. Wie immer bei solchen Projekten ist die Woche vor der Deadline gefühlt die stressigste, da auf einmal hunderte Kleinigkeiten auffallen, die noch erledigt werden müssen. Dazu kommt, dass die Plattform des KI-Campus noch immer offiziell in der Beta-Phase ist und wir als Autor:innen-Team das (leider) manchmal merken durften…

Trotzdem ist der Kurs nun online und alle Interessierten können sich dafür einschreiben. Wer sich zunächst einen Überblick machen möchte, welche Inhalte in dem Kurs vorkommen oder warum Kompetenzen im Bereich des Maschinellen Lernens wichtig sind, kann die Folge 64 des CodeCulture Podcasts anhören, bei dem ein Teil unseres Teams zu Gast war um über das Thema zu sprechen.

Fokus & To Do Listen

Weiter habe ich mich – im Grunde schon eine ganze Weile lang – damit befasst, wie ich meine eigenen Aufgaben, mein To-Do-Management und einiges darum herum besser organisieren kann. Im Grunde hat diese „Selbst-Optimierungsphase“ angefangen, als ich meine Gedanken über „Notizen für Wissensarbeiter:innen“ geschrieben habe (und dieses Video aufgenommen habe). Damals lag der Fokus auf dem Schreiben und Notieren, jetzt auf den To-Dos und dem entsprechenden Mindset. Ich verspreche mir von der neuen Funktion „Fokus“ in meinen Betriebssystemen iOS und macOS große Hilfen, da ich nun je nach Situation genau bestimmen kann, welche Apps ich sehen möchte bzw. welche Apps mir Benachrichtigungen zustellen dürfen. Hier will ich ein wenig herumexperimentieren, das primäre Ziel: weniger Ablenkung beim Arbeiten.

Dazu habe ich auch verschiedene To Do Listen-Apps getestet, um bestimmte Bereiche und Aufgaben besser im Blick zu halten. Nach ein paar Exkursionen bin ich zurück zu meiner vorherigen App, die einfach ein paar absolute Must-Have Funktionen hat (oder habe ich mich einfach nur schon zu sehr daran gewöhnt?) und verwende diese jetzt ein wenig anders – umfassender und strukturierter als vorher. Möglicherweise wird daraus demnächst ein eigener Blogpost…

Deep-Linking

Mit einer der Gründe, bei dieser alten App zu bleiben ist die Möglichkeit, dass sie über Deep Linking erlaubt, bestimmte Listen oder einzelne Aufgaben direkt anzuspringen. D.h. ich kann Hyperlinks generieren, die nach dem URL-Schema appname://ListeXYZ1234 funktionieren. Diese Links kann ich in Notizen zu Projekten platzieren und von dort dann direkt meine To Do Liste öffnen, die zu diesem Projekt gehört. Keine Ablenkung mehr bei dem Umwegen über „App öffnen“ – „zur entsprechenden Liste navigieren“ und auf dem Weg 10 andere To Dos sehen und Gedanken daran verschwenden.

Das Beste ist, dass auch mein Notiz-App solche Links unterstützt. D.h. ich kann auch in jeder To Do Liste einen Link ablegen, der mir direkt die entsprechende Notiz zu einem Projekt öffnet! Dasselbe geht auch mit Dateien auf meiner Festplatte (z. B.: file://PfadZurDatei/Desktop/Bild.png) oder E-Mails in egal welchem Postfach (message://eindeutigeURLzuEinerDefiniertenEmail)

Ich bin sehr gespannt, wie sich diese neuen Workflows in meinem Alltag etablieren.