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Monatsnotiz November 2021

Der November  ist zu Ende. Grund genug für mich, hier einmal die wichtigsten Dinge zusammenzufassen, die mich im letzten Monat bewegt und beschäftigt haben.

Und täglich grüßt das Murmeltier (Virus)

Zum einen wäre das das ewige hin- und her mit der Corona-Pandemie (an Hochschulen) – 3G, 2G, die Wissenschaft sagt „Kontakte reduzieren“ – die Hochschulen beharren darauf, den Präsenzmodus aufrecht zu erhalten. Es nervt inzwischen ziemlich. Das Problem ist weder das Virus, noch dass wir nicht wüssten, wie damit umzugehen sei. Das Problem sind fehlende Entscheidungen. Hier ein kleiner Twitter-Thread, was hier in BW passiert:

20 Jahre Hochschuldidaktik in Baden-Württemberg

Am 25.11. fand die Jubiläumsfeier zum 20-jährigen Bestehen des Hochschuldidaktik Zentrums Baden-Württemberg (HDZ) statt. Als Vorstandsmitglied der dghd nahm ich an dieser Veranstaltung teil. Als Absolvent des Zertifikat-Programms des HDZ freue ich mich natürlich, dass es diese Fortbildungsmöglichkeit für Lehrende an Hochschulen gibt. Das Programm ist jedes Jahr sehr umfangreich und geht auf verschiedenste Teilbereiche hochschuldidaktischer Arbeit ein. Die Jubiläumsveranstaltung an sich, insbesondere die Podiumsdiskussion, hat aber gezeigt, dass die Haltung gegenüber digitaler Lehre noch nicht ganz in der Realität angekommen ist, wie ich finde.

Auch hierzu das Fazit eines Twitter-Threads, in dem ich mir während der Veranstaltung etwas Luft verschafft habe: 

Digitale Notizen, Teil 2

Und dann durfte ich noch – sozusagen als Fortsetzung zu meinem Beitrag über Notizen für Wissensarbeiter*innen aus dem letzten Jahr – eine MultimediaWerkstatt bei studiumdigitale an der Goethe-Universität in Frankfurt mitgestalten. Inzwischen konnte ich weiter über das Thema „digitale Notizen“ nachdenken und bin der Überzeugung, einen nächsten großen Schritt gemacht zu haben: Nimmt man sich Ansätze aus dem Forschungsdatenmanagement zu Herzen, z.B. den Forschungsdatenzyklus, kann man daraus einige sinnvolle Konzepte für sein eigenes Notizsystem ableiten. Anstelle eines langen Textes verweise ich auf den Mitschnitt eines Vortrags, in dem ich genau diese Punkte ausgebreitet und dargelegt habe. Teil 2 beschreibt den Übertrag des Forschungsdatenzyklus auf das eigene Notizssystem.

Artikel veröffentlicht

Und dann ist da noch der Artikel erschienen, in dem meine Kolleginnen und ich der Frage nachgehen, wie Studierende die Lehre während Corona am KIT wahrgenommen haben.

Hier der Abstract und Link zum veröffentlichten Artikel:

Das Studium unter den Bedingungen der Corona-Pandemie ist durch zahlreiche, vorwiegend quantitative Studien untersucht worden. Der Beitrag wirft einen qualitativen Blick auf die Erfahrung der Studierenden und Lehrenden der Studiengänge Pädagogik und Ingenieurpädagogik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Aspekte eines (teil-)digitalisierten Studiums werden in einem Schreibgespräch erörtert und durch Aussagen aus Interviews belegt. So zeigt sich, dass frontale Lehrangebote von digital-asynchronen Formaten wie Vorlesungsaufzeichnung oder Blended-Learning profitieren können, wohingegen diskursives Lernen im digitalen Raum nur teilweise abgebildet werden kann. Die sozialen Aspekte des Studien-alltags und die zwischenmenschliche Kommunikation sind im Digitalen
eingeschränkt. Die Auswirkungen des überwiegend virtuellen Studienbetriebs auf fachlich-inhaltliche und sozial-kommunikative Aspekte am Standort werden im Beitrag beleuchtet. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie das Studium in der Zeit nach der Corona-Pandemie aufgestellt werden sollte, um sozialen Austausch zu ermöglichen und weiter der erhöhten Flexibilität und den durch die Digitalisierung vergrößerten didaktischen Möglichkeiten Rechnung zu tragen.

Quelle: Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik
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