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Die Promotion

Anfang 2017 habe ich begonnen, mich auf eine Promotion vorzubereiten. Mein Betreuer bot mir an, mein Thema selbst auszusuchen. Das war Fluch und Segen zugleich: Ich habe ein gutes Jahr gebraucht, mir darüber klar zu werden, worum ich mich in meiner Forschungsarbeit kümmern will. Nur eines war klar: Es wird mit digitalem Lernen und Videos zu tun haben. Seit den MOOCs ist das ein riesen Feld und auch das Gebiet, in dem ich am Karlsruher Institut für Technologie arbeite.

Seit Ende 2018 bin ich nun offiziell Doktorand und befasse mich mit Qualitätskriterien von Lernvideos. Dabei gehe ich verschiedenen Fragen nach: Wie müssen solche Videos gestaltet sein—in didaktischer aber auch technischer Sicht—dass Lernende damit gut lernen können? Hilft es, wenn die Videos durch interaktive Elemente angereichert werden?

Hier auf meiner Webseite, meinem Blog und meinem YouTube-Kanal begleite und kommentiere ich die Entstehung dieser Doktorarbeit und alles, was das Doktoranden-Dasein so mit sich bringt. Ich teile meine Erfahrungen in der Forschung, was auf Konferenzen zu dem Thema abläuft, wie ich arbeite. Ich will damit allen anderen DoktorandInnen (und solchen, die es werden wollen) zeigen, wie der ganz normale Alltag aussieht.

Mein Arbeitsalltag

Wenn ich nicht forsche, bin ich in der Lehre tätig und unterstütze bei vielen Lehrveranstaltungen zum Thema Medienpädagogik oder Mediendidaktik. Außerdem produziere ich Lehrvideos. Dabei sind meine Tätigkeiten sehr abwechslungsreich: mal konzipiere ich einen ganzen Onlinekurs, stehe hinter der Kamera und schneide anschließend die Videos oder erstelle für die Filme kleine Animationen. Natürlich mache ich das nicht alleine:

Durch die Arbeit am Zentrum für Mediales Lernen (ZML) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) habe ich viele Kollegen, mit denen ich gemeinsam viele Einblicke in aktuelle Diskussionen rund um das Thema Online-Lehre bekomme. Bei uns stehen solche videobasierten Angebote im Vordergrund. Das bedeutet, wir bringen die Dozenten des KIT per Video auf die Endgeräte der Studierenden.